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08.05.2018 21:35

Der Alt 1 groovt sich Richtung #Sing Sing Sound

Der Schwerpunkt unserer Arbeit mit Steffi lag bei den tiefen Noten, bei der Stimmführung und beim gemeinsamen Groove in Rhythmuspassagen.
Hierfür haben wir vor allem an "EVERYBODY WANT'S TO RULE THE WORLD" gearbeitet.

Tipps von Steffi: 

Bei tiefen Passagen möglichst viel Bruststimme einsetzen. 
Die Vorstellung, gleich niesen zu müssen und dadurch viel Raum im Mund zu bekommen. Die Vokale ganz vorne an der Nase singen. Es kann auch helfen, einen stärkeren Tweng einzusetzen, edgig/ etchig zu singen. Da es teilweise bis zum G1 runtergeht: diejenigen, denen es schwerfällt, sollten hier auf keinen Fall Crescendo versuchen.
Stimmsitz: "DOO DOO DA DA DI DI" müssen gesungen werden wie man sprechen würde. Ganz weit vorne, mit etwas breiterem Mund und leicht hochgezogenen Augenbrauen ("erstaunt"). 
Mit einem langgezogenen "ssss...." kann man sich die Spannungverdeutlichen, die man braucht um Töne "aufzuziehen" und zu halten bis zum decrescendo, wie bei "walls came tumbling down".

Wir übten, uns gut zusammeneinzugrooven, da wir viele Rhythmus-Unterbau-Passagen haben.

Die letzten 10 Minuten blieben uns noch für die Arbeit an 
"CELL BLOCK TANGO".

Wichtig hier: sehr weit vorne, sehr "niesig" singen und die Töne anschleifen. Wir übten das Anschleifen, indem wir Tonleiter rauf und runter auf Mmm… mit extremem Glissando sangen. In diesem Sinn sollten die Strophen des Stücks gesungen werden, wenn auch natürlich viel schneller.
Vorstellung: nach unten denken, wenn höhere Töne kommen, nach oben denken bei tiefen Tönen.
Textarbeit: darauf achten, auf welchen Worten in einer Phrase die Betonung liegt.
Körperarbeit: in der Vorstellung eine anklagende Zeige-Bewegung mit Arm/Hand machen bei "if you had seen it, if you had been there...".

Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir konnten auch hören, dass unser Zusammenklang viel besser funktionierte. Wir möchten das alle gerne mal wiederholen, es ist einfach schön, mit Steffi zu arbeiten.